Drei Generationen plus Schäferhund unter einem Dach

Baufamilie Müller
Familienzusammenhalt wird bei den Müllers großgeschrieben. Als es Thomas Müller beruflich von Stuttgart nach Niederbayern verschlug und er seine Familie nachholen wollte, war daher sofort klar: Oma und Opa müssen auch mit. Also bauten sie ein Mehrgenerationenhaus, in dem alle nah beieinander wohnen und dennoch jeder seinen eigenen Freiraum hat – inklusive Schäferhund Yaro.

„Immer montags bin ich nach Niederbayern gefahren und donnerstags wieder zurück zur Familie nach Stuttgart“, erzählt Thomas Müller von seiner Zeit als Wochenendpendler. Dass dies nur eine Übergangslösung sein konnte, war ihm und seiner Frau klar. So nahm allmählich ein Gedanke Gestalt an: Wie wäre es, das Eigenheim im Stuttgarter Raum zu verkaufen und noch einmal in der Nähe der Arbeit neu zu bauen? Statt im Trubel der Stadt könnten sie dann vielleicht etwas ruhiger, ländlicher wohnen. „Also haben wir angefangen, in Niederbayern nach Bauplätzen zu suchen“, erinnert sich der spätere Bauherr. Doch die Suche gestaltete sich alles andere als einfach. Der Markt schien wie leergefegt. Mit Glück entdeckten sie aber dennoch ein freies Grundstück in einem kleinen Neubaugebiet, bei dem ein potenzieller Käufer kurz vorher von der Reservierung zurückgetreten war: am Waldrand gelegen, vergleichsweise groß und ruhig. Kurzentschlossen kauften sie es.

„Oma und Opa kommen mit!“

 

„Für uns war schnell klar, dass die Eltern meiner Frau mit uns nach Niederbayern gehen würden. Denn schon in Stuttgart haben wir nah beieinander gewohnt und einen engen Familienzusammenhalt gepflegt. Oma kam jeden Tag vorbei, um mal nach dem Hund zu schauen, wenn wir in der Arbeit waren. Mein Junior hat oft bei den Großeltern Zeit verbracht oder übernachtet“, erzählt der Bauherr. Also unterbreitete er seinen Schwiegereltern die Idee, ein Mehrgenerationenhaus für sie alle in Niederbayern zu bauen. Nach nur kurzer Bedenkzeit von zwei Tagen entschieden Oma und Opa: Sie kommen mit. Und das, obwohl der Schwiegervater damit zum ersten Mal nach 74 Jahren seinen Heimatort verlassen würde.

„Damit hat er viele Pluspunkte gemacht. Es hat einfach alles gepasst, sodass klar war: Wir bauen mit Haas.“

- Baufamilie Müller

Haas Haus durch Zufall entdeckt

 

Auf das Unternehmen Haas Haus stießen die Müllers zum ersten Mal, als sie von Stuttgart nach Niederbayern fuhren, um den Bauplatz zu besichtigen. Der Bauherr erinnert sich noch an die Situation: „Meine Frau hat mich gefragt: ‚Was ist denn das hier?‘ Und ich habe geantwortet: ‚Ich glaube, ein Fertighaushersteller.‘“ Obwohl sie damals bereits in Verhandlungen mit einem anderen Fertighaushersteller waren, entschieden sie sich, mit Haas Haus Kontakt aufzunehmen. „Wir fanden es spannend, dass es ein regionaler Hersteller ist.“ Der Haas-Handelsvertreter vor Ort lud sie zur Werksbesichtigung nach Falkenberg ein.

"Das Schlüsselfertig-Angebot war für mich ein wichtiger Mehrwert."

 

Schon ihr erstes Haus in Stuttgart war ein Fertighaus. Thomas Müller, der als Bauingenieur selbst vom Fach ist, erklärt, warum: „Ich hatte nicht die Muße, mich um sieben Handwerker zu kümmern und jedem hinterherzurennen. Für mich war das Schlüsselfertig-Angebot ein wichtiger Mehrwert. Dass ich einen Ansprechpartner habe, dem ich alles in die Hände gebe, und – so wie es dann auch bei Haas war – am Ende den Schlüssel bekomme und alles passt.“ Wichtig war den Müllers auch eine hohe Qualität. „Wir sind auch in anderen Bereichen Qualitätskäufer“, sagen sie. „Lieber kaufen wir etwas weniger, haben dann aber etwas Gescheites.“ Auch in diesem Punkt konnte Haas sie überzeugen.

  • Haas Fertighaus Baufamilie Müller Innen
  • Haas Fertighaus Baufamilie Müller Wohnbereich
  • Haas Fertighaus Baufamilie Müller Ankleidezimmer
  • Haas Fertighaus Baufamilie Müller Raum
  • Haas Fertighaus Baufamilie Müller Kinderzimmer
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Mit Sack und Pack nach Niederbayern

 

So kam es, dass sie ihr altes Haus verkauften und das neue Mehrgenerationenhaus mit Haas planten. Da es sich im Grunde um zwei Häuser in einem handelt – ein um die 80 m2 großer Trakt für die Großeltern und ein rund 200 m2 großer für die jüngere Generation – bemusterten sie auch separat. So konnte sich jeder sein individuelles Zuhause nach eigenem Geschmack gestalten. Lediglich bei Dachdeckung, Fenstern, Haustür und den Türen im Haus entschieden sie sich für eine einheitliche Variante. Aufgestellt war das Haus innerhalb weniger Tage im Frühjahr 2019. „Wir hatten einen sehr guten Montagetrupp“, sagt der Hausherr. Dann kam der Innenausbau. Das Haus in Stuttgart war da bereits verkauft, weshalb die Familie zur Überbrückung in eine Ferienwohnung in Niederbayern ausweichen musste, bis sie im Dezember 2019 schließlich ins neue Heim einziehen konnte – einen Monat früher als ursprünglich anberaumt.

Gemeinsam und dennoch jeder für sich

 

Bei der Planung des Hauses legten die Müllers Wert darauf, dass jede Generation ihren eigenen Bereich hat. Die Großeltern besitzen vom Eingang aus gesehen links ihr Refugium, die junge Familie rechts. In beiden Hausteilen ist unten ein offener Wohn-, Ess- und Kochbereich, während die Schlafräume oben liegen. Die Großzügigkeit im Erdgeschoss ist gerade auch für die ältere Generation äußerst komfortabel. So kann sich der Opa, der nicht mehr ganz so gut zu Fuß ist, frei mit dem Rollator bewegen. Überhaupt achtete die Familie bei der Planung auf größtmögliche Barrierefreiheit. Beispielsweise wurden die Duschen ebenerdig ausgeführt.

Wichtig war Thomas Müller auch, dass nicht nur die Schwiegereltern, sondern auch sein Sohn einen eigenen Bereich erhält. Dieser umfasst im Obergeschoss zwei Räume mit einem Bad dazwischen, einen zum Schlafen und einen zum Fernsehen oder Hausaufgaben machen. Gegenüber haben die Eltern ihr Schlafzimmer mit Ankleide und Bad. Familienhund Yaro wiederum kann sich im eingezäunten Garten austoben. Mittags treffen sich dann alle zum gemeinsamen Essen auf der Süd-Terrasse oder im Koch-, Wohn- und Essbereich der jungen Familie – und genießen so die Vorzüge ihres modernen Mehrgenerationenhauses.