Pressemitteilung

Das Cluster Forst und Holz ist nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, sondern auch ein zentraler Hebel für die Erreichung der Klimaziele. Mit rund 1,1 Millionen Beschäftigten arbeiten in Deutschland mehr Menschen in der Forst- und Holzwirtschaft als in der Automobil-, Maschinenbau- oder Chemieindustrie. Gerade im ländlichen Raum sichert die Branche Einkommen, Wertschöpfung und Zukunftsaussichten. Anlässlich des Bundeswaldtages und im Rahmen der Aktionstage Holz rettet Klima demonstrierten Waldbesitzer, Forstleute, Holzverarbeiter und Bauunternehmen ihre Geschlossenheit - von der Pflanzung im Wald bis zur Montage eines modernen Holzgebäudes.  

 

Next Generation entdeckt Wald und Holz 

Den Auftakt bildete eine Schülerexkursion unter dem Motto „Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft regional verarbeitet im modernen Holzbau“. Knapp 80 Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen des Karl-von-Closen-Gymnasiums Eggenfelden besuchten zunächst den Waldlehrpfad in Mertsee, wo die Förster Tina Winterer und Matthias Hafner von der Waldbesitzervereinigung (WBV) Eggenfelden-Arnstorf ihren Arbeitsalltag vorstellten. Im Rollenspiel mussten die Jugendlichen verschiedene Interessengruppen – vom Naturschützer über den Waldbesitzer bis zum Erholungssuchenden – vertreten und lernen, wie anspruchsvoll die Balance zwischen Nutzung, Schutz und Erholung im Wald ist. Ein besonderes Erlebnis war die sichere Fällung einer Fichte, die Markus Fechter von der SVLFG demonstrierte. 

Nach einer Stärkung ging es ins Werk von Haas Fertigbau in Falkenberg. Dort vermittelte Gesellschafterin und Markenbotschafterin Tanja Haas Lensing im Quiz Wissen zu Qualitätssiegeln wie PEFC, zur Rohstoffverfügbarkeit in Zeiten von Kalamitäten und zur Entwicklung der Holzbauquote – in Bayern wird bereits jedes dritte Haus aus Holz gebaut. Beim Werksrundgang bestaunten die Jugendlichen Bauteile wie 45 Meter lange Brettschichtholzträger oder komplette Gebäudemodule. Ein starkes Signal für die nächste Generation setzten die jungen Nachwuchskräfte Andrea Holzner und Anna Stinglwagner. Sie gaben praxisnahe Einblicke in moderne Berufsbilder der Holzverarbeitung. 

Bauherren erleben modernen Holzbau mit allen Sinnen 

Am Folgetag stand die Vermarktung des nachhaltigen Baustoffes im Mittelpunkt: Beim „Holz rettet Klima Bau- und Wohnbautag“ informierte Haas Fertigbau Bauinteressierte über die Vorteile des Holzfertigbaus. Vorträge zu Bauweisen, Werksrundgänge und praxisnahe Informationen zu Fördermöglichkeiten machten die Veranstaltung zu einem Publikumsmagneten. Besonders eindrucksvoll: Die Holzmenge für ein Einfamilienhaus wächst in Deutschland in nur 25 Sekunden nach, und jeder Kubikmeter Holz speichert rund eine Tonne CO₂. Bauherren leisten damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. 

Zusätzliche Attraktivität entsteht durch die jüngst nochmals verbesserten Förderbedingungen: Klimafreundlicher Neubau wird durch zinsvergünstigte Darlehen gefördert, zudem profitieren Investoren von steuerlichen Sonderabschreibungen. Damit lohnt sich klimafreundliches Bauen mit Holz gleich doppelt – für das Klima und den Geldbeutel. 

Forstwirtschaftstag als Leistungsschau der Fortbranche 

Bei idealem Herbstwetter besuchten zahlreiche Mitglieder und Interessierte den Forsttechniktag der WBV bei der Familie Hofstetter in Schöffbach, Gemeinde Falkenberg. Anschaulich konnte die Vielfalt der forstlichen Bewirtschaftung bestaunt werden: vom Raupenmulcher bis zum Harvester, von der energetischen Nutzung bis hin zum fertigen Dachstuhl wurde die Bandbreite der regionalen Dienstleister rund ums Holz vorgestellt. Passend zur Berufbildungsmesse in Eggenfelden konnten sich die Besucher auch über die berufliche Welt im Forstbereich informieren. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) und die Waldbesitzervereinigung selbst informierten beispielsweise über den Beruf des Försters. Aber auch eine Ausbildung als Schreiner, Zimmerer oder Forstwirt kann in den regionalen Unternehmen begonnen werden. 

Wie wichtig und schlagkräftig ein gutes Netzwerk an Partnern ist, sollte durch den Forsttechniktag eindrucksvoll gezeigt werden. Durch effektive Zusammenarbeit kann eine nachhaltige und zukunftsorientierte Forstwirtschaft umgesetzt werden. Dadurch rückt der Rohstoff Holz als vielseitige und wertvolle Ressource noch mehr in den Mittelpunkt. 

Auch Haas Fertigbau war als langjähriger Rundholzabnehmer und Hersteller von Gebäuden für Landwirtschaft und Gewerbebau mit dabei. Mit dem eigenen Sägewerk in Massing ist Haas eng mit der Region verbunden, in der über 600 Menschen in der Holzwirtschaft tätig sind. Für viele Waldbesitzer ist Holz der Baustoff der Wahl – ganz besonders, wenn das Rundholz über die WBV mit kurzen Wegen an das regionale Sägewerk geliefert und in nachhaltigen Gebäuden verarbeitet wird. 

 
Diese Veranstaltungen im Rahmen der Kommunikationsinitiative Holz Rettet Klima des Deutschen Holzwirtschaftsrates zeigten, wie vereint die verschiedenen Gewerke der Branche, vom Waldbesitzer über die Verarbeitung bis hin zu den produzierenden Holzbauunternehmen, auftritt. Forst und Holz sichern nicht nur Arbeitsplätze und Wertschöpfung im ländlichen Raum, sondern sie sind auch unverzichtbar für den Klimaschutz und unser Umweltbewusstsein. Die vielfältigen Aktionen machten deutlich, dass Holz nicht nur CO₂ bindet, sondern auch als Baustoff die Brücke zwischen Klimaschutz, regionaler Wirtschaft und einer nachhaltigen Lebensweise schlägt. 

Das Unternehmen 

Haas Fertigbau, führender Produzent im europäischen Holzfertigbau, begann 1972 als kleine Zimmerei und beschäftigt heute fast 1.000 Mitarbeiter an den Standorten in Falkenberg, Österreich und Tschechien. 2025 plant Haas mit Hausbau, Gewerbe-, Industrie- und Landwirtschaftsbau sowie Konstruktion und Wohnbau rund 210 Millionen Euro Leistung in der Gruppe, 150 Millionen davon in Deutschland. Haas verspricht unabhängig vom Budget maximale Leistung, garantiert höchste Kundenzufriedenheit durch seinen Rundum-Sorglos-Prozess und setzt sich mit exzellenter Material- und Bauqualität für geförderte Nachhaltigkeit ein. (thl) 

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Weiterführende Links & Quellen 

 

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Zur Waldbauernvereinigung Eggenfelden-Arnstorf 

Die Waldbesitzervereinigung Eggenfelden-Arnstorf vertritt die Interessen von über 1.700 Waldbesitzern in der Region, unterstützt auf einer Fläche von insgesamt 9.000 ha Waldfläche bei nachhaltiger Waldbewirtschaftung und vermarktet das Rundholz gemeinschaftlich.  Seit 2024 betreibt die WBV mit dem Waldlehrpfad Mertsee einen Ort der Umweltbildung, der von Schulen, Kindergärten, Firmen und Privatpersonen für Veranstaltungen in der Weiterbildung zum Thema Forst und Holz genutzt wird.  

  

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