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Haas Fertigbau Österreich ist neuer Partner von CEPA Solutions. Am Standort in Großwilfersdorf wird damit ein Schritt vollzogen, der für die Entwicklung des Holzbaus und die Weiterentwicklung der seriellen Sanierung von großer Bedeutung ist. Die Kooperation verbindet die langjährige Erfahrung von Haas im Holzbau mit der Systematik von CEPA, die auf die industrielle Vorfertigung von Bauelementen setzt. Beide Unternehmen eint die Überzeugung, dass die Modernisierung des Gebäudebestands in Zukunft schneller, präziser und nachhaltiger erfolgen muss.

Bereits heute zeigt sich, wie praxisnah diese Zusammenarbeit gedacht ist. In Großwilfersdorf wurden Mitarbeitende geschult und eine erste Musterproduktion umgesetzt. Das bedeutet, dass die Methodik nicht nur theoretisch eingeführt, sondern in die Realität überführt wird. So entsteht ein Ansatz, der direkt anwendbar ist und das Potenzial hat, im österreichischen Markt Maßstäbe zu setzen. „Wir sehen großes Potenzial in der seriellen Sanierung, vor allem wenn Qualität, Nachhaltigkeit und Effizienz zusammenwirken. Die Zusammenarbeit mit CEPA eröffnet uns neue Wege, um diese Stärken einzubringen“, erklärt Robert Frischer, Geschäftsführer von Haas Fertigbau Österreich.

 

Serielle Sanierung als gesellschaftliche Aufgabe

Dass die Kooperation mit CEPA Solutions mehr ist als ein betrieblicher Schritt, zeigt der Blick auf die Herausforderungen im Gebäudesektor. Fast vierzig Prozent des Energieverbrauchs in Österreich entfallen auf Gebäude, viele davon stammen aus den Nachkriegsjahrzehnten und entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Klassische Sanierungen sind oft langwierig, teuer und für Bewohnerinnen und Bewohner mit erheblichen Einschränkungen verbunden. Hier setzt die serielle Sanierung an.

Das Prinzip ist einfach und zugleich wegweisend. Fassaden- und Dachelemente werden nicht auf der Baustelle erstellt, sondern in modernen Produktionsanlagen gefertigt. Mit digitaler Vermessung lassen sich die Bauteile passgenau vorbereiten und anschließend in kurzer Zeit montieren. Damit wird es möglich, Gebäude im laufenden Betrieb zu modernisieren. Bewohnerinnen und Bewohner müssen ihre Wohnungen nicht verlassen, während ihr Zuhause energieeffizient und klimafit gemacht wird.

Besonders im Holzbau zeigt sich der gesellschaftliche Mehrwert. Holz bindet CO₂, verbessert die Energiebilanz und lässt sich ressourcenschonend verarbeiten. In Verbindung mit der industriellen Fertigung wird Holz zum Motor einer Bauweise, die ökologische Verantwortung mit technischer Präzision verbindet. So trägt die serielle Sanierung dazu bei, Klimaziele zu erreichen und gleichzeitig Wohnqualität zu sichern.

 

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