Der Hof der Familie Koch liegt im Münchner Raum. Wer hier arbeitet, weiß, dass Landwirtschaft und Handwerk zusammengehören. Georg Koch ist einer dieser Menschen, die ein Gebäude nicht nur als Bau sehen, sondern als Werkzeug. Seit vielen Jahren erweitert und entwickelt er seinen Betrieb weiter und hat 2023 eine neue Mehrzweckhalle errichtet. Sie ergänzt Stall, Bergehalle und Maschinenhalle und wurde so geplant, dass sie heute funktioniert und morgen flexibel nutzbar bleibt.
Koch erzählt von der Halle. Hohe Weite, klare Struktur, der Blick geht bis in die Tiefe des Raumes. Die Vollholzdecke, die sichtbaren BSH-Elemente und die Schwalbenschwanz-Details geben dem Gebäude eine handwerkliche Wärme, die man sofort spürt. „Ich wollte etwas Robustes und Schönes. Keine Blechhalle. Etwas, das Bestand hat“, sagt er.
Handwerk, das überzeugt
Koch hat Erfahrung im Bauen. Umso genauer schaut er auf Abläufe, Passungen und Qualität. „Die Vollholzdecke ist die Creme de la Creme. Das ist richtig gutes Handwerk“, sagt er. Man hört den Respekt für das Material und die Ausführung. Die Halle ist stützenfrei, elegant gespannt und gleichzeitig stabil.
Auch die Zusammenarbeit beschreibt er mit einem Satz, der viel trägt. „Die Abläufe greifen perfekt ineinander. Da ist ein Rhythmus drin.“ Für ihn ist das keine Floskel, sondern ein Zeichen dafür, dass die Gewerke wirklich zusammenarbeiten.
Der Stall, den er 2015 gebaut hat, zeigt diese Qualität ebenfalls. Er ist hell, gut belüftet und wirkt selbst an warmen Tagen ausgeglichen. „Die Hubfenster sind eine super Entscheidung gewesen. Da zirkuliert die Luft richtig gut“, sagt er. Die Ost West Ausrichtung unterstützt das Klima, die Tiere profitieren davon.
Beim jüngsten Projekt ging es nicht mehr um eine klassische landwirtschaftliche Halle, sondern um eine Mehrzweckhalle, die auch für andere Nutzungen offen bleibt. „Im Münchner Raum baut man stützenfrei, weil die Gebäude später anders genutzt werden können sollen. Und genau das wollte ich.“
- Georg Koch
Verlässlichkeit als Grundprinzip
Koch hat im Laufe der Jahre viel gesehen. Auch Angebote anderer Firmen. „Ihr macht einmal einen gescheiten Preis und dabei bleibt es dann“, sagt er. „Wir haben das erlebt beim Wettbewerb. Das Preis Leistungsverhältnis passt einfach.“
Sein Vertrauen in Haas erklärt er noch direkter. „Das war sensationell. Die Abstimmung, die Organisation, die Qualität. Das hat alles gepasst.“
Ein Satz, der hängen bleibt, ist dieser: „Man spürt die Schlagkraft, die ihr habt. Das geht alles Hand in Hand.“
Er betont auch, wie unkompliziert alles lief. Entscheidungen wurden klar getroffen, Änderungen möglich gemacht und handwerklich sauber umgesetzt. „Es wurde auch nachträglich alles möglich gemacht. Ich bin sehr zufrieden.“
Viele Besucher haben sich die neue Halle angeschaut. Kollegen, Bekannte, Menschen aus der Umgebung. Koch sagt: „Wenn Leute extra kommen, um sich ein Gebäude anzusehen, dann spricht das für sich.“
Sein Blick bleibt trotzdem ruhig und bodenständig. Für ihn geht es nicht darum, Eindruck zu machen. Es geht darum, etwas zu bauen, das sich richtig anfühlt. Und weil es sich richtig anfühlt, steht das nächste Projekt bereits in Aussicht. „Eine weitere Halle steht in der Pipeline“, sagt er ruhig. „Die wollen wir gern wieder mit Haas machen.“